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Rot-Weiss zieht ins Pokalviertelfinale ein

Der FC Rot-Weiss Koblenz hat das Viertelfinale im Bitburger Rheinlandpokal erreicht. Beim Rheinlandligisten FSV Trier-Tarforst setzte sich unsere Mannschaft am Mittwochabend nach einem Rückstand mit 3:1 (0:1) durch. Ryo Iwata, Tim Esten und Franck Kouentchi erzielten nach der Pause die Treffer und sicherten Rot-Weiss das Weiterkommen.

Die Vorbereitung auf die Begegnung verlief zunächst ungewohnt. Weil der Mannschaftsbus einen Tunnel aufgrund seiner Höhe nicht passieren konnte, musste die Anreise über einen Umweg erfolgen. Dadurch blieb vor Ort weniger Zeit zum Umziehen und Aufwärmen. Der Anpfiff wurde um zehn Minuten auf 19.40 Uhr verschoben.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber. In der 13. Minute setzte sich Tarforst über die linke Seite durch und brachte den Ball vor das Koblenzer Tor. Jens Fikisi konnte zunächst abwehren, beim anschließenden Abschluss von Felix Stüber aus kurzer Distanz war unser Torhüter jedoch machtlos.

Rot-Weiss reagierte auf den Rückstand mit einer deutlichen Steigerung. Die Mannschaft von Trainer Fatih Cift gewann nun mehr Zweikämpfe im Mittelfeld, sicherte sich die zweiten Bälle und übernahm zunehmend die Kontrolle. Noch vor der Pause boten sich mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich, doch Tarforsts Schlussmann Felix Kloy verhinderte mit guten Paraden den ersten Koblenzer Treffer. So ging es trotz der stärkeren Phase unserer Mannschaft mit einem 0:1 in die Kabine.

Zum zweiten Durchgang kamen James Shepard und Ryo Iwata für Dejvi Alsela und Nao Oriyama ins Spiel. Der Wechsel machte sich schnell bezahlt: Nach einer zügigen Seitenverlagerung von Kouentchi zog Iwata in den Strafraum und traf in der 49. Minute zum verdienten Ausgleich.

Unsere Mannschaft blieb anschließend am Drücker und ließ defensiv kaum noch etwas zu. In der 64. Minute gelang schließlich die Führung. Phil Thieltges brachte den Ball in die Mitte, wo Kouentchi zum Abschluss kam. Kloy konnte noch parieren, gegen den Nachschuss von Esten zum 2:1 hatte er jedoch keine Chance.

Nur sechs Minuten später erhöhte Rot-Weiss auf 3:1. Ausgangspunkt war erneut Thieltges, dessen langer Ball über eine Ablage von Esten bei Kouentchi landete. Unser Angreifer lief allein auf das Tor zu, behielt die Übersicht und vollendete zum dritten Koblenzer Treffer.

Auch danach erspielte sich Rot-Weiss weitere Möglichkeiten. Ein zusätzlicher Treffer gelang nicht mehr, der Einzug in die nächste Runde geriet gegen die weiterhin engagiert kämpfenden Gastgeber aber nicht mehr in Gefahr. Mit einer konzentrierten zweiten Hälfte und einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachte unsere Elf den Vorsprung sicher ins Ziel.

Trainer Fatih Cift zeigte sich nach dem Abpfiff besonders mit der Reaktion auf den Rückstand zufrieden. Die gewonnenen Duelle im Mittelfeld, die defensive Stabilität und der Wille, die Begegnung zu drehen, waren entscheidend für den verdienten Erfolg.

Im Viertelfinale wartet im kommenden März die TuS Koblenz. Zunächst richtet sich der Blick allerdings wieder auf die Oberliga: Bereits am Sonntag steht das Stadtduell gegen die TuS im Ligabetrieb an.

FSV Trier-Tarforst – FC Rot-Weiss Koblenz 1:3 (1:0)

Aufstellung FC Rot-Weiss Koblenz:
Fikisi – Matsui, Alsela (46. Shepard), Ahmetaj, Karacaga (84. Fernandes) – Ghebrezghi (77. Saed) – Thieltges, Pantschenko (84. Ponamarov) – Oriyama (46. Iwata) – Kouentchi, Esten.

Tore:
1:0 Felix Stüber (13.), 1:1 Ryo Iwata (49.), 1:2 Tim Esten (64.), 1:3 Franck Kouentchi (70.).

Schiedsrichter:
Patrick Mattern (Mannheim).

Zuschauer:
200.