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Nevio Kunz: Zurück in die Heimatregion

Seine Heimat auf der anderen Rhein-Seite im Neuwieder Stadtteil Feldkirchen ist nur 20 Auto-Minuten vom Koblenzer Oberwerth entfernt. Mit dem Wechsel in den Seniorenbereich und der Vertragsunterschrift beim Oberligisten FC Rot-Weiss Koblenz rücken sein fußballerisches und eigentliches Zuhause für Nevio Kunz wieder deutlicher näher zusammen. Nach Stationen beim SV Feldkirchen, der SG 2000 Mülheim-Kärlich und der TuS Koblenz nutzte er den FC Hennef als Sprungbrett, von wo aus der Weg in die U19 von Alemannia Aachen in die A-Jugend-Bundesliga führte. „Jetzt will ich im Herrenbereich Fuß fassen und eine erfolgreiche Saison spiele. Bei Rot-Weiss haben mich das junge Team, Trainer Fatih Cift, über den ich viel Gutes gehört habe, und die professionelle Arbeit auch im Hinblick auf meine Verletzung überzeugt“, sagt Kunz, der sich nach einem Kreuzbandriss zuletzt wieder zurückgearbeitet hat und im Training sämtliche läuferischen Elementen uneingeschränkt mitmachen kann. „Wir werden nichts überstürzen. Den Fehler werden wir nicht machen“, sagt Cift, der davon ausgeht, dass Kunz im Laufe des Septembers eine Option darstellen kann. „Ich möchte so schnell wie möglich wieder fit werden, sodass ich auch wieder spielen kann. Das Knie wird von Trainingseinheit zu Trainingseinheit besser. Ich darf schon in Teilen mit der Mannschaft trainieren und den Rest individuell mit dem Physio“, erklärt der 19-Jährige. „Die Mannschaft ist top, wir verstehen uns alles gut, ein paar Jungs kannte ich schon.“