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Transfer im zweiten Anlauf

James Shepard kannte die Kabine des FC Rot-Weiss Koblenz bereits, als er sich bei den ersten Trainingseinheiten in dieser Saisonvorbereitung dort umzog. Vor einem Jahr saß er dort schon einmal, führte gute Gespräche, aber in der Kürze der Zeit war ein Wechsel zu RWK für den jungen Innenverteidiger aus organisatorischen Gründen schwierig hinzubekommen. Weil er schon damals einen guten Eindruck von Verein, Umfeld und den handelnden Personen hatte, ist der Wechsel jetzt im zweiten Anlauf geglückt. „Alle Ziele, von denen Fatih gesprochen hat, haben zu meinen Vorstellungen gepasst“, erzählt der US-Amerikaner von seinem Austausch mit Trainer Fatih Cift. Das waren entsprechende Grundlagen für die Unterschrift unter dem Vertrag.
„In James haben wir einen Spieler gefunden, den wir gesucht haben: ein Linksfuß für die Innenverteidigung“, sagt der Sportliche Leiter Christian Noll über den 22-Jährigen, der mit 16 aus Nordamerika nach Deutschland kam. „Ich befand mich zuerst in einem Programm, das Spieler aus den USA nach Deutschland bringt, um hier zu trainieren und zu spielen“, erklärt Shepard. Nach einem Probetraining in Walldorf fand er einen Platz im A-Jugend-Bundesliga-Kader des FC-Astoria. Über den KFC Uerdingen, Ratingen 04/19 und den VfB Homberg in der Oberliga Niederrhein verschlägt es den Studenten, der jetzt in Bonn lebt, nun aufs Oberwerth. „Ich glaube wir haben eine gute Mannschaft mit viel Qualität. Wir werden uns auch über die kommenden Wochen weiterhin mit der Ziel entwickeln, gut in der neue Saison zu starten. Man merkt, dass der Verein versucht, alles so professionell wie möglich zu machen. Nicht nur die Mannschaft, sondern auch das Trainerteam, die Betreuer und das Management schaffen für uns optimale Voraussetzungen. Ich will, dass wir zusammenwachsen, eine konstante Saison spielen und bis zum letzten Spieltag oben in der Tabelle mitkämpfen.“, schildert der Rot-Weiss-Neuzugang.