Startseite > Aktuelles > Rot-Weiss setzt sich im Stadtderby durch
Ein souveräner Auftritt des Rot-Weiss Koblenz sorgte im Stadtderby gegen die TuS Koblenz für einen 3:1 (1:0)-Sieg. Schon zu Beginn war zu erkennen, in welche Richtung dieses Spiel verläuft. Nur eine Mannschaft spielte sich Chance um Chance heraus: die Rot-Weissen, was aber auch mit der von TuS-Trainer Michael Stahl vorgenommenen Personalrotation zusammenhing. „Über das Spiel müssen wir nicht großartig reden, die TuS hat heute mit einer B-Elf gespielt“, ordnete Rot-Weiss-Trainer Fatih Cift das Ergebnis und den Spielverlauf ein. Der Hintergrund: Die TuS steht am kommenden Wochenende im Rheinlandpokal-Endspiel gegen Trier und da frische Kräfte benötigt.
Nachdem Ryo Iwata noch am Pfosten gescheitert war, machte es sein Mannschaftskollege Tim Esten knapp drei Minuten später besser und knallte in der 35. Spielminute zum 1:0. Wie schon bei der Iwata-Chance war es auch in dieser Szene eine gefährliche Flanke von rechts, die von TuS-Schlussmann Steffen Weber zunächst entschärft werden konnte, aber direkt vor den Füßen von Tim Esten landete. Der Stürmer ließ die Gelegenheit nicht aus und brachte seine Mannschaft in Führung.
Auch nach der Pause änderte sich am Kräfteverhältnis nichts. Die Mannschaft von Fatih Cift blieb überlegen. So auch die logische Konsequenz mit dem dritten Treffer: Nachdem der TuS Koblenz den Ball nicht entschärft hatte, nahm sich Phil Thieltges ein Herz aus rund 17 Metern und zog mit seinem stärkeren linken Fuß präzise und unhaltbar ins rechte untere Eck ab. Doch die Hausherren und der Stürmer mit der Nummer sieben hatten noch nicht genug. Nach einem cleveren Steckpass von Thieltges tauchte Esten, der lange Offensivmann, im Sechzehner auf und schloss souverän ab. Es dauerte bis in die Schlussviertelstunde, bis die Blau-Schwarzen gefährlich wurden – dann aber direkt mit einem Treffer. Maximilian Buchheit ließ mit einer Schussfinte die Rot-Weiss-Hintermannschaft ins Leere springen und schloss dann sicher in die lange Ecke ab. Mehr als Ergebniskosmetik war es am Ende aber nicht.
Rot-Weiss Koblenz: Behr – Ponamarov, Alsela Ahmetaj (78. Islamovic), Iwata (62. Totade) – Maroc (73. Cartus), Wozny, Multari (62. Ghebrezghi), Yamahara – Esten, Thieltges (73. Rznic).